Jahrestreffen  in Bad Waldsee Es wird nicht leicht sein, das Jahrestreffen 2019 zu toppen.

Die maßgeblich vom RT Oberschwaben Allgäu vorbereitetet Veranstaltung in Bad Waldsee war einfach sensationell und wird ganz sicher allen Teilnehmern unvergessen bleiben.

Hier stimmte einfach alles. Von der Event-Location im Erich-Hymer-Museum bis zu liebevoll konzipierten und geplanten Veranstaltungen in Oberschwaben rund um Bad Waldsee.

Gemeinsame Tage genießen und …. Spaß und Harmonie erlebenPerfekt geplant und professionell umgesetzt:

Das Programm in Bad Waldsee begeisterte und förderte eine harmonische Atmosphäre, die den 230 Teilnehmer tatsächlich das Gefühl vermittelte zu einer großen Familie zu gehören. Gespräche wurden geführt, man lachte gemeinsam und tauschte sich aus. Schön war es, Clubmitglieder wiederzusehen, die man aufgrund der räumlichen Distanz nicht täglich treffen kann. Für Abwechslung war gesorgt und das liebevoll zusammengestellt Programmheft zeigte, was der Club so zu bieten hatte.

Das gehört zu jedem Jahrestreffen, denn warum haben G-Fahrer einen G? Wer Lust hatte, seine Geschicklichkeit zu beweisen, hatte die Gelegenheit beim Offroad-Trail durch ein eigens dafür ausgezeichnetes Gelände zu fahren und um die Siegprämie zu ringen. ‚Kurze‘ und ‚lange‘ G wurden getrennt bewertet und den Siegern winkte in diesem Jahr ein Pokal in Form eines hochwertigen Pflege-Equipments, für das jeder der Lieblinge dankbar war.

Die Bewertung erfolgte wie üblich nach Fehlerpunkten. Die Fahrer mit der geringsten Punktezahl gewannen den Wettbewerb. Der Zeitfaktor wurde bei diesem Trial außer Acht gelassen. Norbert Sollner und Peter Schmid hatten sich mit Raffinement und Spaß an das Abstecken des Offroad-Parcours im Wald bei Wolfegg begeben und eine Strecke definiert, die nicht zu leicht und nicht zu schwer war.

24 Tore waren zu durchfahren, die den Teilnehmern grundsätzlich alles abverlangten, was man bei solch einem Trial erwarten durfte. Natürlich hatten sie die Strecke vorher ausprobiert. Um 14.00 Uhr ging es los. Erstaunlich war der große Andrang. Rund 40 G-Fahrer hatten Lust ‚sich einmal auszuprobieren‘ und gingen in den Parcours.

Zahlreiche Zuschauer säumten die Strecke und schauten den Fahrten der Aktiven interessiert zu. Auch der Nachwuchs unter den G‘lern war beim Trial dabei und sorgte schließlich für eine faustdicke Überraschung.

Ein Highlight des Jahrestreffens war ohne Zweifel die Wildschwein-Tour.

Am 22.6. machten sich rund 40 G‘s am Startpunkt Schloss Zeil in vier kleineren Gruppen auf ins Wildschwein-Gebiet. Diese waren den Besuchern ‚gnädig‘ und zeigten sich auch inklusive zahlreichem Nachwuchs. Nach einer spannenden Tour, erreichten alle G’s wohlbehalten die Waldhütte, an der der sie mit Bratwurst und Steaks vom Grill und kalten Getränken bereits erwartet wurden.

Am Morgen der Wildschwein-Tour war in den Gesichtern der Organisatoren und des Clubvorstandes großes Bedenken zu lesen:

Im vorgesehenen Gelände hatte es im Laufe der Nacht bei einem Gewitter heftig geregnet, so dass nicht klar war, ob die ausgewählten Forstwege problemlos befahrbar sein würden. Waren Wasserlöcher und Schlammstrecken zu erwarten, die unter Umständen den Fahrzeugen mit ‚Stadtbereifung‘ zum Verhängnis werden könnten?

Als sich die Gruppen am Startpunkt Schloss Zeil auf den Weg machten, war alle Skepsis verflogen und in Erwartung der Wildschweinrottenhatten alle ihren Spaß an der interessanten Strecke, die zudem die Möglichkeit bot, schwierige Passagen auf einem leichteren Weg zu umfahren. Der Motor Sport Club Leutkirch hatte die rund 17 km lange Strecke präpariert und Bergauf- und Bergabfahrten und weitere Herausforderungen wechselten sich ab. Berge- und Rettungsfahrzuge waren dabei, sodass für größtmögliche Sicherheit gesorgt war. Nach rund drei Stunden trafen sich die Gruppen dann nach einer faszinierenden Fahrt an der Waldhütte wieder und tauschten ihre Erlebnisse aus. Zurück zu den Wildschweinen.

Die zuletzt gestartete Gruppe fuhr aus technischen Gründen ein etwas verkürzte Route und traf als Erste am Grillplatz ein, begrüßt von einer eindrucksvollen Bache, die sich die Gruppe aus recht kurzer Distanz erst mal näher anschaute. Gut gelaunt war sie nicht, verzog sich dann jedoch lieber wieder im Wald.

An der Waldhütte war für die Tour-Teilnehmer bereits der Grill startklar und die netten Damen sorgten professionell und schnell dafür, dass niemand lange auf Bratwurst oder Steak warten musste. Da zwischenzeitlich die Sonne herausgekommen war, genossen alle den Plausch mit den Tour-Kollegen bevor es gegen 16.30 Uhr zurück zum Hymer-Museum ging.

Ein Dank geht an dieser Stelle an alle Helfer, die sich um den Offroad-Trupp gekümmert haben.